FACHTAG

Die Arbeitswelt verändert sich immer rasanter. Sie wird diverser und digitaler und verlangt ein hohes Maß an Flexibilität und Weiterbildung. Wie kann Arbeit 4.0 gestaltet werden im Hinblick auf Diversität und Antidiskriminierung? Was bedeutet dies für das Förderprogramm IQ?

 

Vorträge und Podiumsdiskussionen geben dazu Impulse. Vertiefende Workshops mit Fokus auf die Auswirkungen auf Kommunen, KMUs, Arbeitsverwaltungen, aber auch zu Antidiskriminierung und Empowerment sowie Internationalen Perspektiven laden zum Austausch ein.







    *Pflichtfelder







    Für die Veranstaltung wird kein Teilnahmebetrag erhoben.

     

    Die Anmeldebestätigung erhalten Sie per Mail.

     

    KONTAKT

    IQ Fachstelle Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung
    VIA Bayern – Verband für Interkulturelle Arbeit e. V.
    Landwehrstr. 22
    80336 München

    Tel: 089 41 90 27 28
    Mail: info@via-bayern.de

    Chancen und Diskriminierungsrisiken
    der Digitalisierung
    in der Migrations-
    und Integrationsarbeit 


    Dr. Astrid Ziebarth, German Marshall Funds of the United States (GMF), beleuchtet die Themen Zukunft der Arbeit und Migration und gibt dabei umfassende Einblicke in die Digitalisierung der Arbeitswelt und die Auswirkungen auf Menschen mit Migrationsgeschichte.
    Frau Rosina Ferchichi von Minor – Projektkontor für Bildung und Forschung erörtert ihrerseits die Chancen und Diskriminierungsrisiken der zunehmenden digitalen Transformationsprozesse in der Migrations- und Integrationsarbeit. Dabei wird folgenden Fragen auf den Grund gegangen: Was bedeutet der digitale Wandel in Zusammenarbeit mit Eingewanderten? Welche Handlungsmöglichkeiten bietet Digitalisierung in der Migrations- und Integrationsarbeit.

    Weitere Infos

    Lokale Erfahrungen digitaler Kommunikation mit Kund*innen in Arbeitsmarktinstitutionen

     

    Axel Belloucif, Migrationsbeauftragter vom Jobcenter Düsseldorf, stellt spezielle Angebote für Geflüchtete vor und geht auf die umfassenden digitalen Angebote des Jobcenters ein. Erfahrungsberichte von Kund*innen veranschaulichen dabei die Chancen und Risiken der Nutzung digitaler Medien. Verstärkt durch Cristina Torres Mendes vom IQ Projekt migration.works werden Einschränkungen und Benachteiligungsrisiken einer Umstellung der Arbeitsverwaltung auf digitale Dienstleistungen reflektiert und diskutiert.

    Weitere Infos

    Diversity und digitale Transformation in KMU

     

    In einem Impulsvortrag beleuchtet die Referentin Hanna Göhler, Beraterin für Diversity Management (digital habitat, Köln), die Zusammenhänge von Diversity und Digitalisierung. Dabei spielen agile Methoden, Beteiligung und ein progressives Diversity Management in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) eine wichtige Rolle. Gemeinsam mit Rabia Guerler vom IQ Projekt Interkulturelle Öffnung und Diversity Management wird ein Blick in die Zukunft gewagt: Wie kann Organisationsentwicklung in Bezug auf Diversity und Digitalisierung in KMU gut gelingen?

    Weitere Infos

    Digitale Diversität im kommunalen Kontext


    Prof. Dr. Julia Krönung, EBS Universität für Wirtschaft und Recht, gibt Einblicke in aktuelle Studien zur digitalen Diversität im kommunalen Kontext und veranschaulicht anhand mehrerer Zielgruppen die Problematik inhärenter digitaler Diskriminierung bei kommunalen Servicedienstleistungen. Gemeinsam mit Jakob Ruster vom IQ Projekt NIKO werden Implikationen und Handlungsempfehlungen für den Arbeitskontext erarbeitet. Zentrale Fragestellung ist dabei, wie ein diskriminierungsfreier e-Government-Service gewährleistet werden kann.

    Weitere Infos

    Empowerment
    von Eingewanderten
    in der digitalen Arbeitswelt

     

    Julia Merian von der Fach AG Migrantenorganisationen im Förderprogramm IQ gibt Einblicke in ihre Erfahrungen mit Digitalisierungsprozessen in der Migrationsarbeit und die Vorteile für die Pflege von transnationalen Beziehungen, Vernetzung und die Erreichbarkeit von Zielgruppen. Dr. Peyman Javaher-Haghighi vom Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen (BV NeMO) stellt dabei den Mehrwert von Migrant*innenorganisationen in der Begleitung von Transformationsprozessen heraus. Leitfrage ist, welche Chancen und Risiken in der digitalen Welt für die politische Teilhabe und Empowerment von Eingewanderten und ihren Nachkommen liegen.

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    Digitalization and diversity:
    An international perspective

     

    What are the opportunities and challenges of digital diversity? How will the digital transformation influence the further development of diversity and participation in organisations and companies? What are similarities and differences in various countries? A research officer at IQ Dissemination Project will discuss these questions with international experts in order to analyze the impact of digital diversity on the labour market of the future.

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    Digital Divers
    oder Digitales Echo?
    Digitale Medien zwischen
    Partizipation und Exklusion

    Vortrag auf dem Portal
    während der Workshops

     

    Die Digitalisierung hat unsere Lebenswelt radikal umgestaltet. Im Zuge dieses Veränderungsprozesses wurden Umgangsformen mit digitalen Medien entwickelt, die sowohl gesellschaftliche Partizipation sowie soziale Exklusionsprozesse begünstigen. Um in Theorie und Praxis einen angemessenen Umgang mit digitalen Medien zu ermöglichen, gilt es zu analysieren, wie digitale Medien für zivilgesellschaftliche Partizipation und eine diversitätssensible Bildungspraxis eingesetzt werden können. Diese partizipativen und diversitätssensiblen Möglichkeiten digitaler Medien fordern auch eine kritische Analyse der Exklusionsdynamiken, die durch den Umgang mit digitalen Medien erzeugt werden. Prof. Dr. David Kergel, IU Internationale Universität für angewandte Wissenschaften, greift in seiner Analyse sowohl auf Ergebnisse der Internetkulturforschung als auch auf mediensoziologische und diversitätstheoretische Forschung zurück.

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